Rongpu-Kloster, Buddhistisches Kloster am Everest-Basislager, Tibet, China
Das Rongbuk-Kloster liegt auf einer Höhe von 5154 Metern nahe der Nordwand des Mount Everest und gilt als höchstes Kloster der Welt. Weiße Chörten und bunte Gebetsfahnen markieren den Eingang, während hinter den niedrigen Steingebäuden die schneebedeckten Gipfel aufragen.
Der Lama Ngawang Tenzin Norbu gründete diesen Ort im Jahr 1899 als Meditationsraum für Einsiedler, die bereits in den umliegenden Felshöhlen lebten. In den 1920er-Jahren machten britische Bergsteiger auf dem Weg zum Gipfel hier Rast, bevor das Kloster in den 1960er-Jahren beschädigt wurde und später wieder aufgebaut werden musste.
Die Gebetshalle dient heute noch der Gemeinschaft von Nonnen und Mönchen, die hier nach der Tradition der Nyingma-Schule leben. Man kann die Gläubigen beim Umrunden der Stupa mit Gebetsmühlen und beim Niederlegen von Opfergaben beobachten.
Reisende sollten mindestens drei Tage zur Anpassung an die Höhenlage einplanen, bevor sie hierherkommen, da die dünne Luft körperliche Beschwerden verursachen kann. Die beste Reisezeit liegt zwischen April und November, wenn die Zufahrtsstraße passierbar ist und einfache Übernachtungsmöglichkeiten im Gästehaus verfügbar sind.
In den nahen Felshöhlen befinden sich noch heute Meditationsräume, in denen Fußabdrücke verehrt werden, die der Gründer hinterlassen haben soll. Die Aussicht vom Dach des Klosters gilt als einer der direktesten Blicke auf die Nordseite des höchsten Berges der Erde.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.