Shalu-Kloster, Buddhistisches Kloster im Bezirk Samzhubzê, China
Das Shalu-Kloster ist ein buddhistisches Heiligtum in Samzhubzê, in dem mehrere Gebäude traditionelle chinesische und tibetische Architekturelemente in Stein- und Holzstrukturen verbinden. Der Komplex umfasst Tempel, Nebengebäude und Hofplätze, die eine kohärente spirituelle Umgebung bilden.
Das Kloster wurde 1087 gegründet und entwickelte sich zu einem wichtigen Lernzentrum während des Aufstiegs der Sakya-Tradition in Tibet. Seine Bedeutung als Bildungseinrichtung prägte die religiöse Landschaft der Region über Jahrhunderte hinweg.
Die Klostermauern zeigen umfangreiche Sammlungen buddhistischer Wandmalereien, die künstlerische Techniken und religiöse Symbolik des mittelalterlichen Tibet darstellen.
Besucher können das Kloster mit einer zweistündigen Fahrt südlich von Shigatse erreichen, wobei Führungen durch den Haupttempelkomplex verfügbar sind. Es ist hilfreich, bequeme Schuhe zu tragen und genug Zeit zum Erkunden der verschiedenen Ebenen und Räume einzuplanen.
Das Kloster verfügt über spezielle Trainingsräume, in denen Mönche historisch spezialisierte Meditationstechniken praktizierten, die sich auf körperliche und geistige Entwicklung konzentrierten. Diese Räume zeigen noch heute die Anordnung und Merkmale, die für solche intensiven Praktiken erforderlich waren.
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