Yangpachen-Kloster, Buddhistisches Kloster in Yangbajain, Autonomes Gebiet Tibet, China
Yangpachen Monastir liegt auf etwa 4.300 Metern Höhe in den tibetischen Bergen und zeigt traditionelle Architektur mit farbenfrohen Wandmalereien und aufwendig geschnitztem Holzwerk. Die Gebäudekomplexe sind liebevoll verziert und laden dazu ein, die Details der Baukunst zu erkunden.
Das Kloster wurde 1504 vom vierten Shamarpa gegründet und diente drei Jahrhunderte lang als Residenz für Shamarpas der Karma-Kagyu-Linie. Danach verlor es seinen Status als Sitz dieser bedeutenden Linie.
Der Haupttempel beherbergt religiöse Bilder und eine ursprüngliche Figur des Chakdrukpa, die die Zerstörung während der Kulturellen Revolution überlebte. Diese Kunstwerke zeigen die spirituelle Kontinuität des Ortes über Generationen hinweg.
Der Ort liegt etwa 87 Kilometer nordwestlich von Lhasa und ist am besten mit lokalem Transport durch die bergige Gegend zu erreichen. Die Höhenlage erfordert Zeit zur Akklimatisierung vor dem Besuch.
Der Komplex umfasst das Dorje Ling Ani Gompa Frauenkloster, in dem etwa 30 buddhistische Nonnen leben und beten. Von dort aus hat man Ausblicke auf die Nyenchen Tanglha Bergkette.
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