Panjiakou Shuiku, Stausee in der Volksrepublik China
Panjiakou Shuiku ist ein großes Stausee in der Provinz Hebei, das von einem Betondam gestaut wird und sich über Bergland erstreckt. Die Wasseroberfläche verbirgt Abschnitte einer alten Mauer aus der Ming-Dynastie, während oberhalb des Wasserspiegels steinerne Ruinen und Festungsreste auf den höheren Hängen sichtbar bleiben.
Die alte Mauer wurde in der Ming-Dynastie als Schutz für die nördliche Grenze des chinesischen Reiches errichtet und diente als Verbindungsroute zwischen Soldaten und Handelswegen. Der Staudamm selbst wurde in den 1970er Jahren gebaut und veränderte die Landschaft grundlegend, indem er Dörfer überflutete und große Teile der historischen Befestigung unter Wasser setzte.
Der Name Panjiakou stammt aus der Ming-Dynastie und bezieht sich auf einen strategischen Gebirgspass. Das Wasser hat einen Teil der alten Mauersteine freigelegt, die heute an warmen Tagen von Bootsfahrern und Wanderern besucht werden und den Ort zu einem Ort machen, wo die Menschen lokale Geschichte direkt berühren können.
Du kannst den Ort am besten mit dem Boot erreichen, um die unter Wasser liegenden Mauersegmente zu sehen, oder du wanderst auf den Teilen, die über dem Wasserspiegel liegen und erreichbar sind. Die Wege sind teilweise nicht gepflegt, daher solltest du gutes Schuhwerk und Vorsicht beim Betreten der Mauern mitbringen.
Ein faszinierendes Merkmal ist, dass Abschnitte der Ming-Mauer unter Wasser liegen und nur bei niedrigeren Wasserständen sichtbar werden. Einige Taucher haben sogar alte Wachttürme unter der Wasseroberfläche erforscht und dokumentiert, was diese Stätte zu einem seltenen Ort macht, wo Geschichte buchstäblich unter der Oberfläche verborgen liegt.
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