Aalen, Kreisstadt in Baden-Württemberg, Deutschland
Die Stadt liegt am Kocher, wo dieser aus dem Schwäbischen Jura in die flachere Landschaft des Vorlandes übergeht. Kleine Parks säumen den Fluss, während sich Wohnviertel und Gewerbegebiete auf beiden Ufern verteilen.
Im Jahr 1360 erhielt der Ort die Reichsunmittelbarkeit und wurde freie Reichsstadt unter direkter Herrschaft des Kaisers. Nach der Auflösung des Heiligen Römischen Reiches ging die Stadt 1803 an Württemberg über.
Der Name kommt vom mittelhochdeutschen Wort für Aale, die früher im Kocher schwammen, auch wenn die Verbindung zum Fisch heute unklar bleibt. In der Innenstadt sieht man oft Familien und Rentner, die auf dem Marktplatz einkaufen oder in den Cafés der Fußgängerzone sitzen.
Die Altstadt lässt sich gut zu Fuß erkunden, da die meisten Sehenswürdigkeiten nah beieinander liegen. Wer die Umgebung besuchen möchte, kann Wanderwege am Stadtrand nutzen, die in die bewaldeten Hügel führen.
Unter dem ehemaligen Bahnhof gibt es Luftschutzbunker aus dem Zweiten Weltkrieg, die heute bei Führungen besichtigt werden können. Diese unterirdischen Räume dienten damals Hunderten Menschen als Zufluchtsort während der Bombenangriffe.
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