Köhlbrandbrücke, Schrägseilbrücke in Hamburg, Deutschland
Die Köhlbrandbrücke ist eine Schrägseilbrücke über die Elbe im Hamburger Hafen, die Steinwerder und Wilhelmsburg über eine Strecke von fast dreieinhalb Kilometern verbindet. Die Fahrbahn wird von Stahlseilen getragen, die von zwei hohen Pylonen ausgehen und sich über mehrere Pfeiler erstrecken.
Der Bau begann Anfang der siebziger Jahre, um eine direkte Verbindung für den wachsenden Hafen- und Industrieverkehr zu schaffen. Die Eröffnung fand Mitte der siebziger Jahre statt und bot eine Alternative zu den bestehenden Tunnel- und Fährverbindungen.
Die Konstruktion verbindet zwei bedeutende Hafenviertel und ist Teil einer wichtigen Route für den Schwerverkehr zwischen Nord- und Süddeutschland. Der Name verweist auf einen alten Mündungsarm der Süderelbe, der einst durch diese Gegend floss.
Die Durchfahrt ist gebührenfrei und verläuft hoch über dem Fluss, sodass große Schiffe ungehindert passieren können. Wer zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs ist, findet einen separaten Gehweg entlang der gesamten Länge.
Die Konstruktion verfügt über spezielle Dehnungsfugen an der Ostrampe, die Bewegungen des Materials aufnehmen und so Risse im Beton verhindern. Diese Fugen können sich im Laufe der Zeit um bis zu drei Viertel Meter ausdehnen oder zusammenziehen.
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