St. Gertrud, Lutherische Kirche in Altenwerder, Deutschland
St. Gertrud-Kirche ist ein Kirchengebäude im neugotischen Stil aus den 1830er Jahren in Harburg mit einem markanten 62 Meter hohen Turm von 1895. Das Bauwerk besitzt hochgewölbte Rundbogenfenster und steht inmitten von Containerhafen-Infrastruktur und der Autobahn A7.
Das Kirchengebäude entstand zwischen 1830 und 1831 im neugotischen Stil und wurde während Bombenangriffen 1945 beschädigt. Nach der Zerstörung folgten Reparaturen, und das Gotteshaus konnte 1948 wiedereröffnet werden.
Die Kirchenmauern tragen Erinnerungstafeln für Gemeindemitglieder, die während beider Weltkriege starben, und zeigen Porträts lokaler Persönlichkeiten aus früheren Zeiten. Diese Objekte erzählen die Geschichte der Menschen, die einst diese Gemeinde bildeten.
Das Kirchengebäude befindet sich in einem stark industrialisierten Hafengebiet mit vielen Lastwagen und Betriebsverkehr. Die beste Zeit für einen Besuch ist während regulärer Öffnungszeiten, wenn die Hafenanlagen ruhiger sind.
Das Gotteshaus und sein ungenutzter Friedhof sind die letzten erhaltenen Strukturen des ehemaligen Fischerdorfes Altenwerder. Alles andere wurde ab 1977 abgerissen, um Platz für die Hafenerweiterung zu schaffen, wodurch diese Kirche zu einem zufälligen Denkmal einer verschwundenen Gemeinschaft wurde.
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