Archäologisches Landesmuseum Brandenburg im Paulikloster, Archäologisches Museum in Brandenburg an der Havel, Deutschland
Das Archäologische Landesmuseum Brandenburg befindet sich im ehemaligen Paulikloster, einer Backsteinanlage aus dem 13. Jahrhundert. Die im September 2008 eröffnete Dauerausstellung erstreckt sich über mehr als 2000 m² und zeigt etwa 10.000 Funde in chronologischer Reihenfolge, gegliedert in sechs Zeitabschnitte: Steinzeit, Bronzezeit, Eisenzeit/Römische Kaiserzeit, Slawenzeit, Mittelalter und Neuzeit. Schautafeln, Rekonstruktionszeichnungen, Modelle und Multimedia-Stationen ergänzen die Präsentation.
Das Gebäude war ursprünglich ein Dominikanerkloster, das 1286 unter Markgraf Otto V. gegründet wurde und Teil eines Netzes von Klöstern in der Region war. Später wurde das ehemalige Kloster als Museum umgenutzt und zeigt seither die archäologische Geschichte Brandenburgs.
Das Museum zeigt Funde aus verschiedenen Epochen der Region, von einfachen Steinwerkzeugen bis zu wertvollen Gräbern und mittelalterlichen Objekten, die zeigen, wie Menschen hier über Jahrtausende lebten. Diese Sammlung erzählt von den alltäglichen Dingen und Bestattungsbräuchen der früheren Bewohner Brandenburgs.
Die Dauerausstellung liegt auf mehr als 2000 m² im Obergeschoss des ehemaligen Pauliklosters und ist chronologisch von der Steinzeit bis zur Neuzeit geordnet; wer der Reihenfolge folgt, behält die Epochen im Zusammenhang. Das Stratorama steht im Raum der Bronzezeit. Freie Räume und Freiflächen dienen Sonderausstellungen, Tagungen, Konzerten und Lesungen.
Das Stratorama des Künstlers Thomas Bartel ist ein 33 m² großes stratigraphisches Großdiorama im Raum der Bronzezeit, misst 4 × 6 Meter und besteht größtenteils aus Styropor und Styrodur. Es zeigt einen idealen Grabungsschnitt und stellt Befunde verschiedener Epochen nebeneinander, die auf so kleiner Fläche real nicht vorkommen.
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