Archäologisches Landesmuseum Brandenburg im Paulikloster, Archäologisches Museum in Brandenburg an der Havel, Deutschland
Das Archäologische Landesmuseum Brandenburg ist ein Museum in einem gotischen Ziegelbau, das etwa 10.000 Objekte aus 130.000 Jahren Geschichte der Region zeigt. Die Sammlung umfasst Steinwerkzeuge, Gräber aus der Bronzezeit und mittelalterliche Gegenstände, angeordnet in neun Ausstellungsräumen.
Das Gebäude war ursprünglich ein Dominikanerkloster, das 1286 unter Markgraf Otto V. gegründet wurde und Teil eines Netzes von Klöstern in der Region war. Später wurde das ehemalige Kloster als Museum umgenutzt und zeigt seither die archäologische Geschichte Brandenburgs.
Das Museum zeigt Funde aus verschiedenen Epochen der Region, von einfachen Steinwerkzeugen bis zu wertvollen Gräbern und mittelalterlichen Objekten, die zeigen, wie Menschen hier über Jahrtausende lebten. Diese Sammlung erzählt von den alltäglichen Dingen und Bestattungsbräuchen der früheren Bewohner Brandenburgs.
Das Museum ist an den meisten Wochentagen geöffnet und bietet einfachen Zugang zu den verschiedenen Ausstellungsräumen in einem ruhig gelegenen historischen Gebäude. Es empfiehlt sich, ausreichend Zeit einzuplanen, um die umfangreiche Sammlung ohne Hast zu erkunden.
Das Museum präsentiert die älteste bekannte Tragnetz aus Friesack, ein faszinierendes textiles Artefakt aus der Steinzeit, das zeigt, wie Menschen ihre Besitztümer transportierten. Das Stratorama ist eine besondere Ausstellung, die mit einer großen stratigrafischen Schicht-Installation die archäologischen Grabungsprozesse anschaulich macht.
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