Asseburg, Mittelalterliche Burgruine in Wittmar, Deutschland.
Asseburg ist eine Burgruine auf dem südlichen Kamm des Asse-Rückens im Norden Deutschlands. Die Fundamentreste zeigen die typische Struktur einer Höhenburg, deren Mauern sich über den Bergkamm verteilen.
Die Burg entstand in den 1210er Jahren als Festung unter der Herrschaft von Gunzelin von Wolfenbüttel. Nach einer langen Belagerung fiel sie 1258 an Herzog Albert I.
Der Name Asseburg stammt vom Fluss Asse ab, der die Region durchfließt. Besucher sehen heute noch, wie die Steinmauern in die Landschaft eingebettet sind und welche Rolle diese Festung für die lokalen Machtverhältnisse spielte.
Die Ruine ist über Wanderwege vom Asseparkplatz in Wittmar erreichbar und gut ausgeschildert. Der Zugang ist zu Fuß einfach, wobei bequemes Schuhwerk wegen des unebenen Geländes sinnvoll ist.
1492 orderte Herzog Heinrich IV die Rückgabe, doch die Besatzung zündete die Burg an, bevor sie flohen. Dieser Brand zerstörte die Anlage so vollständig, dass sie nie wieder aufgebaut wurde.
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