Bismarckturm, Aussichtsturm in Wittmar, Deutschland.
Der Bismarck-Turm ist ein steinerner Beobachtungsturm in Wittmar mit einer Höhe von etwa 24 m, der aus lokalem Muschelkalkstein und Dolomit gebaut wurde. Von seiner Aussichtsplattform bietet er Ausblicke über die niedersächsische Landschaft.
Am 3. Dezember 1898 regte die Studentenschaft der Technischen Hochschule Carolo-Wilhelmina in Braunschweig auf einem Vertretertag in Hamburg ein Bismarckdenkmal an. Ein Ausschuss wählte den preisgekrönten Entwurf Götterdämmerung von Wilhelm Kreis für einen Bauplatz in der Asse; die Grundsteinlegung war am 17. Juni 1900. Eingeweiht wurde der Turm am 18. oder 20. Oktober 1901 für 38.000 Mark; nach dem Zweiten Weltkrieg ging er an das Land Niedersachsen über, das 1977 einen Vertrag über Nutzung und Betreuung mit dem Heimat- und Verkehrsverein Asse schloss.
Der Turm ist eine der Bismarcksäulen nach dem Typenentwurf Götterdämmerung des Architekten Wilhelm Kreis, für den sich 1899 ein Ausschuss der Braunschweiger Studentenschaft entschied. Er ist Geopunkt des Geoparks Harz – Braunschweiger Land – Ostfalen und namensgebend für dessen Landmarke 29, eine Station eines geologischen Wegs auf dem Asse-Höhenzug.
Der Aufstieg zur Aussichtsplattform erfordert das Erklimmen von Treppen, da der Turm keine Aufzüge oder Rampen für Rollstuhlfahrer bietet. Besucher sollten sich auf körperliche Anstrengung vorbereiten und gutes Schuhwerk tragen.
Die Verwendung von lokalem Muschelkalkstein und Dolomit macht diesen Turm zu einem regionalen Bauwerk, das Materialien aus der unmittelbaren Umgebung nutzte. Dies zeigt, wie nationale Denkmäler auch lokale geologische Ressourcen einbezogen.
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