Kinderhaus, Wohnbezirk in Münster-Nord, Deutschland
Kinderhaus ist ein Wohnviertel im Norden Münsters, das sich auf beiden Seiten der Landstraße 587 ausbreitet. Das Gebiet teilt sich in vier unterschiedliche Bereiche auf: das Zentrum selbst, Brüningheide, Bröderichweg und Wilkinghege.
Der Ortsteil entstammt 1333 aus einem Leprosenhospital, das außerhalb Münsters gegründet wurde und 'kinderen hus' genannt wurde. 1903 wurde das Gebiet in die Stadt Münster eingemeindet und prägt seitdem das Wachstum des Nordens.
Der Ortsteil hat seinen Namen von einem mittelalterlichen Leprosenhospital, das hier einst stand, und trägt diese Geschichte in seiner Identität. Heute prägen Schulen, Sportanlagen und ein Heimatmuseum das Gemeinschaftsleben der Bewohner.
Der Ortsteil liegt verkehrsgünstig mit direktem Zugang zur Bundesstraße B54 und ist mit dem Auto in etwa 30 Minuten vom Flughafen Münster/Osnabrück über die B219 erreichbar. Ein Auto ist für die Orientierung und Mobilität im Gebiet vorteilhaft, da die Wohnbereiche verstreut liegen.
Die Waldschule, gegründet 1673, ist eines der ältesten noch genutzten Schulgebäude in ganz Deutschland und befindet sich auf dem Gelände. Das Bauwerk zeugt von einer durchgehenden pädagogischen Tradition, die Generationen von Schülern geprägt hat.
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