St.-Lucius-Kirche, Romanische Kirche in Werden, Deutschland.
St. Lucius ist eine romanische Kirche in Werden, ein Stadtteil von Essen, die mit einem westlichen Turm versehen ist, der eine Orgelempore trägt. Das Innere ist geprägt durch zwei kleinere Türme bei der Chorbogenwand und eine dreigliedrige nördliche Chorwand, die die raumliche Komposition strukturiert.
Der Baubeginn erfolgte 995 unter Abt Werinbert, und Erzbischof Anno II. von Köln weihte das Gebäude 1063 als Filialkirche ein. Nach der Säkularisierung 1803 verlor es zeitweise seine religiöse Bestimmung, kam aber im 20. Jahrhundert wieder zu dieser Nutzung zurück.
Die Nordwand zeigt ursprüngliche romanische Malereien zwischen den Bögen und Fensterreihen, während historische Figuren in den Nischen der Chorwand dargestellt sind. Diese künstlerischen Elemente geben dem Raum eine persönliche Note und verbinden die alltägliche Nutzung mit der handwerklichen Kunst früherer Zeiten.
Das Gebäude liegt an der Luziusstraße 6 in Essen und ist als Filialkirche täglich zugänglich. Regelmäßige Gottesdienste finden statt, besonders Veranstaltungen für Kinder und Schulgruppen, daher sollte man die Öffnungszeiten vor einem Besuch prüfen.
Nach der Säkularisierung 1803 diente das Gebäude als Getreidespeicher und Wohnhaus, bevor es 1965 wieder der Kirche zurückgegeben wurde. Diese Umnutzung ist in der Architektur noch sichtbar und erzählt von der wechselvollen Geschichte vieler deutscher Kirchen.
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