Haus Heck, alter Rittersitz im Essener Stadtteil Werden
Haus Heck ist ein altes Steingebäude mit einem markanten runden Turm in Essen-Werden. Das Haupthaus hat zwei Geschosse unter einem Satteldach, während der Turm mit Schießscharten und mehrflächig spitzem Dach eine eigene Struktur bildet.
Das Gebäude wird erstmals 1390 erwähnt und war Teil der Stadtbefestigung von Werden mit Heckenwall. Ein großer Stadtbrand 1498 zerstörte die Anlage, doch ab 1599 erfolgte der Wiederaufbau durch den Abt von Werden.
Haus Heck trägt seinen Namen von einer Hecke, die einst die Stadtmauer von Werden säumte. Die Nachbarn nutzen das Gebäude heute als Treffpunkt für Jugendliche und Gemeinschaftsveranstaltungen, was dem historischen Ort neues Leben einhaucht.
Das Gebäude befindet sich an der Heckstraße im Stadtteil Werden und ist leicht über ein Fußwegenetz zu erreichen. Die Innenräume sind für lokale Veranstaltungen und Jugendgruppen nutzbar, und es gibt Parkplätze in unmittelbarer Nähe.
Die runden Schießscharten des Turms wurden erst 1929 zu echten Fenstern umgebaut, was zeigt, wie lange das Gebäude seine ursprüngliche defensive Funktion behielt. Die mittelalterlichen Gewölbedecken im Keller sind noch heute original erhalten und geben einen Einblick in alte Bautechniken.
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