Borgward-Haus, Geschützte Kulturerbe-Villa in Horn-Lehe, Deutschland.
Das Borgward-Haus ist eine denkmalgeschützte Villa im Bremer Stadtteil Horn-Lehe, die durch eine klassische Fassade und ein in Stein gehauenes Wappen über dem Haupteingang auffällt. Das Gebäude wurde im Jahr 2000 zu einem Bürostandort umgebaut, wobei die historische Bausubstanz erhalten blieb und ein neues Wohngebäude im ähnlichen Stil hinzugefügt wurde.
Das Haus wurde 1750 von Hieronymus Klugkist erbaut, der später Bürgermeister von Bremen wurde, und war ursprünglich der Mittelpunkt eines ausgedehnten Gutshofs mit landwirtschaftlichen Flächen. Im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts veränderte die wachsende Stadt das Umfeld grundlegend, und das Anwesen gelangte schließlich in den Besitz der Industriellenfamilie Borgward.
Das Borgward-Haus steht an der Horner Heerstraße, einer alten Ausfallstraße, entlang der wohlhabende Bremer Kaufleute im 18. und 19. Jahrhundert ihre Sommersitze errichteten. Das steinerne Wappen über dem Eingang war damals ein sichtbares Zeichen für den gesellschaftlichen Rang der Bewohner.
Das Borgward-Haus liegt an der Horner Heerstraße und ist gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar. Das Äußere ist von der Straße aus frei einsehbar, aber das Innere ist nicht für Besucher zugänglich, da es als Büroraum genutzt wird.
Carl F. W. Borgward, der Industrielle, nach dem das Haus heute benannt ist, war für seine Autos bekannt, nicht für das Anwesen selbst, das er lediglich als Wohnort nutzte. Während einer Geburtstagsfeier hier überreichte Bürgermeister Wilhelm Kaisen Borgward eine Auszeichnung des Bundes, was dem Haus einen Platz in der Bremer Wirtschaftsgeschichte sicherte.
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