Borgward-Haus, Geschützte Kulturerbe-Villa in Horn-Lehe, Deutschland.
Das Borgward-Haus ist eine unter Denkmalschutz stehende Villa in Horn-Lehe mit klassischer Architektur, deren steinerner Wappenschild uber dem Eingang deutlich sichtbar ist. Das Anwesen liegt an einer breiten, von Baumen gesaumten Avenue und wurde im Inneren 2000 fur Geschaftszwecke umgenutzt, wobei die historische Struktur erhalten blieb.
Das Haus wurde 1750 vom spateren Bürgermeister Hieronymus Klugkist erbaut und war ursprünglich das Zentrum eines großen Landguts mit Ackerflächen. Der Besitz erstreckte sich über nahezu zwei Kilometer von der Horner Heerstraße bis zur Achterdiek.
Das Haus steht für die Villenkultur der Bremer Kaufleute und zeigt, wie wohlhabende Familien ihre Häuser an der Horner Landstraße errichteten. Die klassische Fassade und die prominente Wappenstein über dem Eingang waren Zeichen von Wohlstand und Ansehen in der Stadt.
Das Anwesen liegt an einer breiten, mit Baumen gesaumten Avenue und ist zu Fus leicht zu erreichen, bietet aber begrenzte Parkmoglichkeiten auf der Strase. Besucher sollten bedenken, dass nur der Außenbereich frei zugänglich ist, während das Innere ein Geschäftsobjekt bleibt.
Auf dem Anwesen fand ein beachtenwerter Moment statt, als Industrialist Carl F. W. Borgward von Bürgermeister Wilhelm Kaisen das Bundesverdienstkreuz anlässlich seines 65. Geburtstags erhalten erhielt. Dieses Ereignis zeigt, dass das Haus neben seiner architektonischen Bedeutung auch als Schauplatz fur bedeutsame gesellschaftliche Momente diente.
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