Schloss Kellersberg, Mittelalterliche Schlossruine in Alsdorf, Deutschland.
Schloss Kellersberg war eine Wasserburg mit vier Fluegeln und zwei quadratischen Ecktuermen, die mit schiefergedeckten Kuppeln und Laternen gekroent waren. Ein westlicher Fluegeltrakt diente als Herrenhaus und pragte das Gesamtbild der Anlage.
Die erste schriftliche Erwaehnung erfolgte 1338, und der Besitz wechselte mehrmals die Haender ueber Jahrhunderte hinweg. 1897 zerstoerte ein Brand das Gebaude voellig, wodurch es aufgegeben wurde.
Der Ort wurde nach der Zerstörung zum Wohnort für Arbeiter der nahegelegenen Bergbauindustrie umgewandelt. Familien lebten dort in einer eigens gebauten Siedlung, die vom Eschweiler Bergbau-Verein errichtet wurde.
Heute ist fast nichts vom urspruenglichen Schloss sichtbar, nur ein Wappenstein von 1724 bleibt erhalten. Dieser Stein wurde in die Tormauer des Kellersberger Hofes eingebaut und kann dort besichtigt werden.
Nach der Zerstoerung wurde das Gelande kurioserweise zu einem Vergnuegungsort mit Hundrennen und Radrennbahn bis zum Zweiten Weltkrieg. Spaeter diente das Areal sogar als Kriegsgefangenenlager waehrend der Konflikt wuetete.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.