Energeticon, Energiemuseum in Alsdorf, Deutschland.
Das Energeticon nutzt drei ehemalige Bergbaugebäude und zeigt Energie und Rohstoffabbau anhand von etwa 30 interaktiven Stationen auf einer Fläche von etwa 700 Metern. Die Ausstellung behandelt sowohl historische als auch moderne Energiequellen und deren Rolle für die Gesellschaft.
Die Grube Anna II des Eschweiler Bergwerks-Vereins im Wurmrevier war von 1854 bis 1978 in Betrieb. Bei einer Schlagwetterexplosion im Eduardschacht wurde 1930 ein Teil der Waschkaue zerstört und 1931 ersetzt. Der 1986 gegründete Verein Bergbaumuseum Wurmrevier plante hier ein Bergbaumuseum; nachdem das Land NRW 2001 öffentliche Fördermittel ablehnte, entstand daraus das Energeticon, das am 8. September 2014 eröffnete.
Die ausgestellten Fotografien von Bergleuten und ihre Arbeitswerkzeuge erzählen von der Bergbautradition in der Region Aachen. Besucher erkennen, wie wichtig dieser Bergbau für das Leben und die Identität der lokalen Bevölkerung war.
Das Museum ist am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und befindet sich in fußnähe von Bahnhaltestellen. Besucher sollten ausreichend Zeit für die verschiedenen Stationen einplanen, da die Ausstellung zum Erkunden einlädt.
Das 21 Tonnen schwere Illgner-Schwungrad in der Umformerhalle speicherte Bewegungsenergie; bei Stromausfällen erzeugte ein Generator daraus Notstrom für die Grube. Das Schmiedegebäude, einst Teil der EBV-Berufsbildung, heißt bei ehemaligen Bergleuten bis heute TZ (Trainingszentrum).
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