Schloss Ottenfeld, Herrenhaus in Duffesheide, Deutschland
Schloss Ottenfeld ist ein dreigeschossiges Herrschaftsgebäude in Duffesheide mit hohen Spitzbögen, Schieferdach und zwei Turmanbauten, deren Giebel mit Rundbogenfrisen verziert sind. Um das Hauptgebäude gruppieren sich ein landwirtschaftliches Gebäude mit drei Flügeln, ein Torhaus und eine 190 Meter lange Allee, die diese Bauten verbindet.
Das Gut wurde erstmals 1420 unter dem Namen Kurmutgut erwähnt und unterstand zunächst den Ritterorden des Aachener Kreuzes. Im 17. Jahrhundert kam es in den Besitz der Freiherren von Blanckart, unter denen die Anlage ihre heutige Gestalt entwickelte.
Der Name des Ortes wird heute noch von Besuchern wahrgenommen, die die Verbindung zur historischen Vergangenheit spüren. Die Anlage mit ihren verschiedenen Gebäuden erzählt durch ihre Architektur von einer Zeit, in der solche Höfe wichtige wirtschaftliche und soziale Zentren waren.
Der Ort liegt zwischen Würselen und Alsdorf entlang der Bundesstraße 57, in einer flachen Landschaft nahe dem Broicher Bach. Besucher sollten sich Zeit nehmen, um den Besitz und die Umgebung gründlich zu erkunden, da die Gebäude über das Gelände verteilt sind.
Der Archivbestand der Anlage verschwand 1945 während der amerikanischen Militärbesatzung, wodurch wichtige Unterlagen zur Vergangenheit des Gutes verloren gingen. Dieses Schicksal teilt die Anlage mit vielen anderen europäischen Liegenschaften, deren Dokumentation durch Kriegsereignisse beeinträchtigt wurde.
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