Dreieinigkeitskirche, Katholische Kirche im Süden von Halle, Deutschland.
Die Dreieinigkeitskirche ist ein katholisches Kirchengebäude im südlichen Halle mit einer sechseckigen Form und abgeschnittenen Ecken, die ihre Widmung zur Heiligen Dreifaltigkeit durch das architektonische Design ausdrückt. Das Bauwerk zeichnet sich durch seine ungewöhnliche geometrische Grundform aus, die das Gebäude vom klassischen Kirchenbau unterscheidet.
Der Grundstein wurde im Juni 1929 gelegt, und der Erzbischof von Paderborn weihte die Kirche am 28. August 1930 ein. Die Kirche entstand in der Zwischenkriegszeit und zeigt Merkmale der damaligen architektonischen Bewegungen.
Der Innenraum wurde in den 1970er Jahren umgestaltet, um den neuen liturgischen Anforderungen der Kirche gerecht zu werden. Die Anordnung der Altäre wurde grundlegend verändert und schafft heute einen anderen Bezug zum Gebetsraum für die Besucher.
Das Gebäude ist ohne einen traditionellen Turm errichtet worden, was den Zugang und die Orientierung von außen besonders macht. Das Innere enthält eine Orgel, die restauriert wurde und akustisch bemerkenswert ist.
Statt eines Turms hat das Gebäude eine leichte Struktur über der Zentralhalle mit einem horizontalen Lichtband, das den Altarraum indirekt beleuchtet. Diese unkonventionelle Lösung schafft eine besondere Lichtatmosphäre, die man in traditionellen Kirchen selten findet.
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