Wasserturm Süd, Wasserturm in Halle (Saale), Deutschland
Der Wasserturm Süd ist ein Backsteinbau in Halle, der als Speicher und Verteilungssystem für Trinkwasser fungiert. Die Struktur wird durch Stützpfeiler getragen und steht auf einem erhöhten Gelände, das dem Wasser ermöglicht, durch natürliche Schwerkraft in das Rohrnetz der Stadt zu fließen.
Der Bau entstand zwischen 1866 und 1868 als Teil eines städtischen Wasserleitungsprojekts, das eine neue Infrastruktur für die wachsende Bevölkerung schuf. Diese Entwicklung markierte einen Übergang zu modernen Hygiene- und Versorgungssystemen in der Stadt.
Der Name des Turms leitet sich von seiner südlichen Lage in Halle ab und zeigt, wie die Stadt ihre Infrastruktur geografisch organisierte. Heute erinnert der rote Backsteinbau an die städtische Ingenieurskunst des 19. Jahrhunderts und prägt das Stadtbild durch seine markante Silhouette.
Der Turm liegt im südlichen Stadtteil und ist vom Straßennetz leicht erreichbar. Da es sich um ein funktionierendes Infrastrukturbauwerk handelt, ist der Zutritt normalerweise nicht möglich, aber die äußere Architektur ist vom Umfeld aus gut zu sehen.
Die Bauweise nutzte fortschrittliche Techniken der Zeit und das Design ermöglichte es, mehrere Stadtteile über natürlichen Druck mit Wasser zu versorgen. Diese Lösung war wirtschaftlich und zuverlässig und beeinflusste später andere städtische Wassersysteme in der Region.
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