St. Johannes, Neugotische Kirche in Halle, Deutschland
St. Johannes ist eine neugotische Kirche aus roten Ziegeln in Halle mit drei Schiffen und schmalen Seitengangen, uber denen sich ein Gewolbe mit Kreuzrippenstruktur erhebt. Der Innenraum wird durch eine dreigeschossige Galerie unterbrochen und verteilt den Platz auf mehreren Ebenen.
Der Architekt Friedrich Fahro entwarf die Kirche 1892 als neugotisches Gotteshaus fur die wachsende Gemeinde. Sie wurde zum Zentrum des Lutherplatzes, eines Viertels mit Genossenschaftshausern, das ab 1910 entstand.
Die Fenster im Chor zeigen die vier Evangelisten durch symbolische Darstellungen in Buntglas, die von einem Hannoveraner Kunstinstitut angefertigt wurden. Diese Glasmalereien prägen den Innenraum und erzählen religiöse Geschichten durch Farben und Formen.
Das Gotteshaus liegt zentral im Stadtviertel Lutherplatz und ist zu Fu Fuss leicht zu erreichen von den umliegenden Wohngebieten. Besucher sollten auf ungerades Licht durch die Fenster und die mehrgeschossige Struktur vorbereitet sein, die den Raum interessant aber komplex macht.
Wahrend der DDR-Zeit diente das Gebaude als Lagerraum, bis lokale Christen 1989 mit der Wiederherstellung begannen. Diese Zeit hat tiefe Spuren hinterlassen und die Kirche wurde zum Symbol der Wiederauferstehung nach der politischen Wende.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.