Hamburger Flaktürme, Militärischer Verteidigungsturm in Wilhelmsburg, Deutschland
Der Hamburger Flakturm ist ein Verteidigungsturm aus Stahlbeton im Stadtteil Wilhelmsburg mit dicken Mauern, die gegen Bombenangriffe konzipiert wurden. Seine massiven Außenwände und kompakte Bauweise zeigen die Funktion als militärische Schutzanlage mit mehreren Geschossen, die früher Flugabwehrgeschütze trugen.
Der Turm entstand 1943 als Teil der Flugabwehr Hamburgs während des Zweiten Weltkriegs und sollte die Stadt vor alliierten Bombern schützen. Nach Kriegsende blieb die Anlage erhalten, weil ein Abriss zu gefährlich und zu teuer erschien.
Der Bunker bietet heute Raum für Konzerte und Ausstellungen lokaler Künstler und zieht Besucher an, die sich für alternative Kulturorte in der Stadt interessieren. Viele nutzen das Gebäude als Treffpunkt während öffentlicher Veranstaltungen, die regelmäßig in den umgebauten Innenräumen stattfinden.
Das Gelände liegt in Wilhelmsburg und ist mit der S-Bahn gut erreichbar, geführte Besuche werden von örtlichen Anbietern organisiert. Der Aufstieg kann anstrengend sein, daher empfiehlt sich festes Schuhwerk und ausreichend Zeit für die Erkundung der verschiedenen Ebenen.
Auf dem Dach wurde ein öffentlicher Garten angelegt, von dem aus man über den Hafen und weite Teile der Umgebung schauen kann. Diese Grünfläche entstand durch Bürgerinitiativen, die den ehemaligen Militärbau in einen zugänglichen Ort für die Nachbarschaft verwandelten.
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