Hammerhütte und Hochofen Brausenstein, Eisenhammer und Hochofen in Rosenthal-Bielatal, Deutschland.
Die Hammerhütte und der Hochofen Brausenstein sind eine Eisenerzeugungsanlage an der Biela in der Sächsischen Schweiz mit einem etwa 8 Meter hohen steinernen Ofen. Die Anlage war mit verschiedenen Werksgebäuden ausgestattet, die die Verarbeitung und Weiterbearbeitung des Eisens ermöglichten.
Die Anlage wurde erstmals 1410 erwähnt und verarbeitete Magnetiterz aus nahen Gruben bis die Produktion zwischen 1734 und 1750 eingestellt wurde. Das Ende der Tätigkeit hing mit der Veränderung des Bergbaus und der wirtschaftlichen Bedingungen in der Gegend zusammen.
Der Hochofen war Mittelpunkt einer lokalen Eisenerzeugung, die für Handwerker und Gewerbe in der Region unverzichtbar war. Der Ort zeigt, wie eng die Produktion mit den natürlichen Ressourcen der Gegend verflochten war.
Der Ort ist öffentlich zugänglich und der Ofen kann von außen besichtigt werden, wobei die Struktur aus Distanz besser zu erkennen ist. Beste Sicht hat man von den Wegen entlang der Biela, die den Zugang zum Gelände ermöglichen.
Die Gegend war ein wichtiges Zentrum der Eisenherstellung, mit neun Hammerwerken entlang der Biela, die alle von der gleichen Wasserkraft angetrieben wurden. Brausenstein war das längsten Zeit aktiv und belieferte Handwerker über große Entfernungen mit Roheisen und verarbeiteten Produkten.
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