Lutherbrücke, Straßenbrücke im Bezirk Mitte, Berlin, Deutschland.
Die Lutherbrücke überspannt die Spree und verbindet die Stadtteile Moabit und Tiergarten mit einem Bauwerk aus Stahl und Gusseisen. Die Konstruktion zeigt hohe Pfeiler, ausladende Bögen und dekorative Elemente, die die Brücke von reinen Funktionsbauten unterscheiden.
Das Bauwerk entstand 1892 als Teil von Berlins massivem Ausbau der Infrastruktur und wurde von den Architekten Karl Bernhard und Otto Stahn geplant. Sie war eine der vielen neuen Brücken, die damals die wachsende Stadt mit sich entwickelnden Verkehrswegen modernisierten.
Die Brücke verdankt ihren Namen Martin Luther und prägt das Stadtbild mit ihrer gusseisernen Konstruktion, die Fußgänger und Fahrzeuge auf gleiche Weise anzieht. Besucher bemerken heute die dekorativen Ornamente an den Pfeilern, die zeigen, wie wichtig Gestaltung damals beim Brückenbau war.
Die Brücke liegt zentral in Mitte und bietet einen einfachen Übergang zwischen den beiden Ufern, die man zu Fuß oder mit Fahrrad überqueren kann. Der Weg ist oben breit genug und nicht steil, was es bequem macht, die Aussicht auf die Spree während des Gehens zu genießen.
Die Brücke behielt ihre ursprünglichen gusseisernen Schmuckelemente über Jahrzehnte hinweg, obwohl sich die Stadt um sie herum völlig verändert hat. Diese Details zeigen heute noch die handwerkliche Qualität aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert und fallen auf, wenn man sie genauer betrachtet.
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