Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Bremen, Bundeswasserstraßenverwaltung in Bremen, Deutschland
Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Bremen ist ein Verwaltungsgebäude aus rotem Backstein, das in Bremen die Zentrale für die regionale Verwaltung der Wasserstraßen darstellte. Das Bauwerk wurde nach Entwürfen von Friedrich Wilhelm Kraemer errichtet und zeigt die moderne, sachliche Architektur der Nachkriegszeit.
Der Bau wurde 1949 nach dem Zweiten Weltkrieg errichtet und markierte den Beginn einer organisierten Bundesverwaltung für Wasserstraßen im neu gegründeten deutschen Staat. Das Gebäude verband damit die Wiederaufbauphase mit der Wiederherstellung wichtiger staatlicher Strukturen und blieb bis 2019 in dieser Funktion.
Das Gebäude steht als Zeugnis für die Bedeutung des Schiffverkehrs in Bremens Geschichte und zeigt, wie Verwaltungsbauten zu ihrer Zeit gestaltet wurden. Der rote Backstein und die klare Architektur prägen das Stadtbild und erinnern an Bremens lange Tradition als Hafenstadt.
Der Bau befindet sich in der Nähe des Weser-Flusses und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen, da sich die Haltestelle in fußläufiger Nähe befindet. Das Gebäude ist von außen einsehbar, und die Umgebung lädt zu Spaziergängen entlang der Uferzone ein.
Das Gebäude erhielt 1988 den Preis des Bundes Deutscher Architekten für seine innovative Gestaltung und gilt als Musterbeispiel für sachliche Verwaltungsarchitektur der Nachkriegsjahre. Dieser Preis würdigt Kraemers geschickten Umgang mit Material und Form, der dem Bau zeitlose Qualität verlieh.
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