August-Kühne-Haus, Unternehmenszentrale in Bremen, Deutschland.
Das August-Kühne-Haus ist ein modernes Bürogebäude an der Weser in Bremen und dient als Hauptsitz eines internationalen Logistikunternehmens. Die Fassade besteht aus großflächigen Betonmodulen in Graubeige, die an die Farbtöne des örtlichen Sandsteins erinnern.
Die Pläne für das neue August-Kühne-Haus wurden 2016 vorgestellt, 2018 begann der Bau am Standort des abgerissenen alten Stammhauses und auf einem angrenzenden Grundstück, das die Stadt Bremen zu einem Drittel des Marktpreises verkaufte. 2020 wurde der Rohbau fertiggestellt, ergänzt durch ein Technikgeschoss. Das Richtfest 2019 löste Proteste aus, und ein Mahnmal zur Enteignung von Juden im Dritten Reich, ursprünglich direkt am Gebäude geplant, wird nun entfernt gebaut.
Das Gebäude steht an der Ecke Martinistraße/Wilhelm-Kaisen-Brücke auf dem Grund des abgerissenen alten August Kühne Hauses und einer von der Stadt zu einem Drittel des Marktpreises verkauften Fläche. Der Entwurf des Hamburger Büros MPP sollte die Sicht auf den Bremer Dom und die dahinter liegende Martinikirche nicht zu sehr beeinträchtigen. Beim Richtfest 2019 gab es Proteste gegen das Unternehmen; ein Mahnmal zur Enteignung von Juden im Dritten Reich, ursprünglich direkt am Gebäude geplant, wird nun entfernt gebaut.
Das Gebäude liegt direkt an der Weser und ist daher leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln und zu Fuß erreichbar. Der Standort bietet gute Sicht auf die umliegende Architektur und die historischen Wahrzeichen Bremens.
Die Fassade besteht aus großflächigen Betonblocken, die sich über zwei Geschosse erstrecken und ohne zusätzliche innere Stützen getragen werden. Diese konstruktive Lösung ermöglicht offene Büroflächen ohne Säulen im Inneren des Gebäudes.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.442 Mitwirkenden weltweit.