Wiwilí-Brücke, Straßenbrücke in Freiburg im Breisgau, Deutschland.
Die Wiwili-Brücke ist eine Straßenbrücke in Freiburg, die den Stadtteil Stühlinger mit dem historischen Zentrum verbindet und durch ihre charakteristische blau angestrichene Eisenkonstruktion auffällt. Sie überquert Eisenbahngleise auf einer Länge von etwa 162 Metern.
Die Brücke wurde zwischen 1885 und 1886 erbaut und hieß ursprünglich Kaiser-Wilhelm-Brücke. Bis 1972 waren Straßenbahngleise auf ihr vorhanden, bevor sie entfernt wurden.
Die Brücke trägt zwei Gedenkstätten, die an die Deportation von Juden mit einem bronzenen Davidstern und an Opfer politischer Konflikte in Nicaragua in den 1980er Jahren erinnern.
Nach einer Renovierung 2009 wurde die Struktur angehoben und ist nun gut für Fußgänger und Radfahrer zugänglich. Der Übergang ermöglicht es vielen Radfahrern täglich, zwischen dem westlichen Freiburg und der Innenstadt zu pendeln.
Auf der Brücke versammeln sich Menschen zu Tangotänzen und nutzen sie als Aussichtspunkt zur Kirche Herz Jesu. Dieser unerwartete kulturelle Gebrauch macht sie zu einem lebendigen Treffpunkt für Künstler und Tänzer.
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