Platz der Alten Synagoge, Gedenkplatz in Freiburg im Breisgau, Deutschland.
Platz der Alten Synagoge ist ein öffentlicher Raum in der Freiburger Innenstadt, dessen Mittelpunkt ein Wasserbrunnen darstellt, der die Grundrisse des ehemaligen Gebäudes nachzeichnet. Umgeben von Universitätsbauten und dem Stadttheater wirkt der Platz wie eine offene Verbindung zwischen Gedenkstätte und Stadtzentrum.
Das Gebäude wurde zwischen 1869 und 1870 erbaut und wurde während der Pogromnacht im November 1938 zerstört. Dieses Ereignis markiert einen kritischen Moment in der Geschichte der Stadt und des Landes.
Der Platz funktioniert heute als Gedenkstätte und zentraler Treffpunkt in der Innenstadt, wo jährlich Zeremonien zur Erinnerung abgehalten werden. Menschen nutzen den Raum regelmäßig zum Durchqueren und Verweilen, wodurch das Gedenken in den Alltag eingewoben ist.
Der Platz liegt zentral in Freiburg und ist leicht zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Der offene Raum ermöglicht freien Zugang zu jeder Zeit, weshalb man beliebig vorbeigehen oder verweilen kann.
Grabungen im Jahr 2016 brachten ursprüngliche Fundamentreste des Gebäudes ans Licht, die später in das Design des Gedenkbrunnens einflossen. Diese archäologischen Funde verbinden die sichtbare Gegenwart direkt mit den vergrabenen Spuren der Vergangenheit.
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