Poller Köpfe, Archäologische Stätte in Köln, Deutschland.
Die Poller Köpfe sind Steinbauten am östlichen Rheinufer in Köln, die das Ufer stabilisierten und die Stadt vor Hochwasser schützten. Die Anlage erstreckt sich entlang des Flusses und zeigt verschiedene Bauweisen aus unterschiedlichen Epochen.
Die ersten Steinköpfe entstanden ab 1560 als Antwort auf häufige Hochwasser und Ufererosion. Der Bau folgte einer Vereinbarung zwischen dem Rat von Köln und dem Erzbischof und wurde über Jahrhunderte hinweg erweitert und angepasst.
Die Steinköpfe zeigen, wie Menschen am Rhein mit Naturgewalten umgegangen sind und ihre Stadt schützten. Die Bauwerke erzählen von handwerklichem Geschick und der alltäglichen Arbeit gegen Hochwasser.
Die Anlage ist ganzjährig erreichbar und kann von verschiedenen Punkten am Rheinufer aus besucht werden. Es lohnt sich, langsam entlang der Strukturen zu gehen, um die Bauweise und Details aus verschiedenen Blickwinkeln zu beobachten.
Ausgrabungen im Jahr 2003 brachten zwei gut erhaltene alte Schiffe zutage, die beim Bau der Befestigungen verwendet worden waren. Diese Funde geben einen seltenen Einblick in die praktischen Methoden, die damals beim Uferschutz eingesetzt wurden.
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