Ruine Zindelstein, Mittelalterliche Burgruine in Donaueschingen, Deutschland.
Ruine Zindelstein ist eine mittelalterliche Burgruine bei Donaueschingen, die sich auf etwa 750 Metern Höhe erhebt. Die Überreste umfassen einen quadratischen Bergfried mit Seitenlängen von 7,50 Metern und Mauern, die an ihrer Basis etwa zwei Meter dick sind.
Die Burg wurde im 12. Jahrhundert von den Grafen von Zähringen erbaut und schützte die Straße zwischen Breisgau und Villingen. Sie wurde während des Bauernkrieges 1525 zerstört.
Die Ruine ist Gegenstand mehrerer lokaler Geschichten, darunter die von einem Kreuzzugsritter, der mit Schätzen zurückkehrte, und von Kindern, die einen geheimen Gang zum Kloster Tannheim entdeckt haben sollen. Diese Erzählungen prägen bis heute das Bild des Ortes in der Erinnerung der Region.
Die Ruine befindet sich auf Privatgrundstück zwischen Furtwangen und Wolterdingen und Besucher sollten auf ausgeschilderte Zugangsbeschränkungen achten. Es ist wichtig, die aufgestellten Hinweisschilder zu beachten und das Grundstück zu respektieren.
Ein Erdrutsch im Jahr 1970 zerstörte teilweise den südlichen Außenburgbereich und veränderte die ursprüngliche mittelalterliche Struktur dauerhaft. Dies macht die heutige Form der Ruine zu einem Zeugnis sowohl mittelalterlicher als auch moderner Erdgeschichte.
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