Linachtalsperre, Gewölbereihenstaumauer in Vöhrenbach, Deutschland
Die Linach-Talsperre ist eine Gewölbestaumauer im Schwarzwald bei Vöhrenbach, die aus dreizehn geschwungenen Bögen besteht, die von zwölf Pfeilern getragen werden. Die Mauer erstreckt sich über etwa 143 Meter in der Länge und ist rund 25 Meter hoch.
Die Staumauer wurde zwischen 1922 und 1925 unter der Leitung der Ingenieure Karl Kraut und Karl Kammüller errichtet, um aus dem Fluss Linach Strom zu gewinnen. Das Entwurfskonzept zielte darauf ab, den Materialeinsatz zu reduzieren und gleichzeitig eine stabile Konstruktion zu gewährleisten.
Der Name der Anlage leitet sich vom Fluss Linach ab, der das Tal durchfließt und das Becken speist. Wer heute die Staumauer entlangläuft, kann die einzelnen Bögen aus nächster Nähe betrachten und die ungewöhnliche Form des Bauwerks gut erkennen.
Die Anlage ist gut zu Fuß erreichbar, und die Wege rund um die Staumauer sind frei zugänglich. Festes Schuhwerk wird empfohlen, da die Pfade je nach Jahreszeit nass oder rutschig sein können.
Die Linach-Talsperre ist die einzige Gewölbe-Pfeiler-Staumauer in Deutschland und eines der wenigen Beispiele dieser Bauart in ganz Europa. Dank der Pfeiler zwischen den Bögen war deutlich weniger Beton nötig als bei einer massiven Staumauer gleicher Größe.
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