Schaafentor, ehemaliges mittelalterliches Stadttor in Köln
Das Schaafentor war ein Stadttor der mittelalterlichen Kölner Befestigung, das aus zwei großen Rundtürmen mit einem vorspringenden Mitteltrakt bestand. Die gleichnamige Straße verläuft heute im selben Bereich und prägt mit ihren Gebäuden und Gassen das Viertel Altstadt-Süd.
Das Tor wurde um die 1200er Jahre als Teil der westlichen Stadtverteidigung Kölns errichtet und diente Jahrhunderte lang als Eingangstor für Handel und Verkehr. Im späten 19. Jahrhundert wurden die mittelalterlichen Stadtmauern abgerissen, das Tor verschwand, aber die Straße und ihre Geschichten blieben erhalten.
Die Schaafenstraße war lange Zeit das Zentrum des Schafhandes in Köln und prägt noch heute die Identität des Viertels. Heute nutzen Besucher die Straße am liebsten abends, wenn Bars und Clubs zum Ausgehen einladen und das Viertel zum sozialen Treffpunkt wird.
Die Schaafenstraße ist leicht zu Fuß vom nahen Rudolfplatz zu erreichen und ist am lebhaftesten am Abend und an Wochenenden. Der Weg ist sicher und einfach zu erkunden, mit vielen kleinen Läden und Bars, die zum Bummeln einladen.
Das Tor wurde zeitweise als Gefängnis genutzt, mit drei Räumen für Gefangene, was eine häufige Nutzung mittelalterlicher Stadttore war. Die französische Besatzung benannte die Straße im frühen 19. Jahrhundert in Rue de Moutons um, was noch heute die lange Verbindung zum Schafhandel zeigt.
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