Schloss Wiser, Renaissance und Barockschloss in Hirschberg an der Bergstraße, Deutschland
Schloss Wiser ist ein Renaissancebau mit barocken Elementen in Hirschberg an der Bergstraße. Das Schloss besteht aus einem Hauptgebäude, einer Kapelle, einem Flügelbau und einem Kutschenhaus mit italienisch beeinflusstem Fassadenschmuck.
Der Gebäudekomplex wurde zwischen 1710 und 1715 von Graf Ferdinand Andreas von Wiser als Sommerresidenz erbaut. Architekt Johann Jacob Rischer leitete das Projekt, das die italienische Baukunst in die Region brachte.
Die Schlosskapelle war lange Zeit Ziel von Wallfahrten, die bis heute in bestimmten Formen fortbestehen. Besucher können von außen die religiöse Bedeutung dieses Ortes für die Region erkennen.
Das Schloss ist seit 1800 Privatbesitz der Familie Wiser und kann nicht besichtigt werden. Besucher können nur von außen die Architektur des Gebäudes von der Straße aus bewundern.
Die Schwarze Madonna von Leutershausen befand sich ursprünglich in der Schlosskapelle, wurde aber 1907 in die nahegelegene St. Johannes Baptist Kirche verlegt. Diese Verlagerung veränderte die spirituelle Bedeutung des Ortes nachhaltig.
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