Hirschberg an der Bergstraße, Gemeinde im Rhein-Neckar-Kreis im Nordwesten Baden-Württemberg
Hirschberg an der Bergstraße ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg, die 1975 durch die Vereinigung von Großsachsen und Leutershausen entstand. Beide Ortsteile liegen an der Bergstraße auf sanften Hügeln zwischen Odenwald und Rheintal und sind durch die B3-Straße miteinander verbunden, was die Erreichbarkeit größerer Städte wie Heidelberg und Mannheim ermöglicht.
Großsachsen zeigt Spuren der Kelten aus der Zeit um 500 v. Chr. und wurde 779 erstmals urkundlich erwähnt; zur Römerzeit entstanden hier bedeutende Handelsverbindungen. Im Mittelalter gelangte die Region unter die Herrschaft der Kurpfalz, während die Burg Hirschburg über Leutershausen Zeugnis von dieser Zeit ablegt.
Leutershausen wurde bereits 877 erstmals urkundlich erwähnt und verdankt seinen Namen dem Landschenker Liuthari, dessen Verbindung zur Ortschaft bis heute nachwirkt. Die örtliche Wallfahrtskirche zieht seit Generationen Pilger an und prägt das religiöse Leben der Gemeinde.
Die Gemeinde ist über die Bundesstraße B3 und die Autobahn gut erreichbar, mit direkten Verbindungen zu Heidelberg, Mannheim und Weinheim. Wanderwege führen zu den Burgruinen und zur römischen Villa, die meisten sind zu Fuß vom Ortszentrum in angemessener Zeit erreichbar, und es gibt lokale Restaurants, Cafés und Übernachtungsmöglichkeiten.
In der römischen Villa Rustica westlich von Großsachsen finden in den Sommermonaten Konzerte statt, bei denen Besucher Musik in den historischen Mauern eines fast 2000 Jahre alten Gutshofs erleben. Diese ungewöhnliche Nutzung eines archäologischen Ortes verbindet Geschichte mit zeitgenössischer Kultur auf lebendige Weise.
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