St. Johannes Baptist, Neogotische Wallfahrtskirche in Hirschberg an der Bergstraße, Deutschland.
Die Wallfahrtskirche St. Johannes Baptist ist ein Kirchengebäude im Stil der Neugotik mit drei Schiffen und einem großen sechspassigen Fenster über dem Hauptportal. Der Innenraum wird durch diese architektonischen Elemente geprägt, die den Blick des Besuchers zum Altar lenken.
Die erste Kirche an diesem Ort wurde 877 dokumentiert, als ein Graf sie dem Kloster Lorsch schenkte. Das heutige Gebäude im Neugotik-Stil entstand später und ersetzte diese frühe Anlage, um den wachsenden Pilgerverkehr aufzunehmen.
Die Kirche zieht Pilger an, die zur Schwarzen Madonna kommen, einer Statue aus dem 18. Jahrhundert, die einst in der gräflichen Loreto-Kapelle stand. Besucher können hier eine Tradition erleben, die Generationen von Menschen spirituell verbunden hat.
Der Zugang zur Kirche erfolgt über die Vordergasse 32 und ist von außen leicht zu erreichen. Besucher können sich bei Fragen vor Ort an die Gemeinde wenden, die über verschiedene Kontaktwege erreichbar ist.
Während des Neubaus des Chors stießen Arbeiter auf Terrakotta-Böden, die zeigen, dass die Kirche auf den Fundamenten eines alten gräflichen Hofes steht. Diese Entdeckung enthüllt verborgene Schichten der Geschichte unter dem heutigen Gebäude.
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