Sarotti-Höfe, Gebäude der ehemaligen Schokoladenfabrik Sarotti in Berlin-Kreuzberg
Die Sarotti-Höfe sind ein Hotelkomplex in Berlin, der in den Gebäuden einer ehemaligen Schokoladenfabrik untergebracht ist. Der Ort besteht aus mehreren roten Backsteingebäuden, die um offene Innenhöfe angeordnet sind und eine Mischung aus historischen Elementen wie großen Fabrikfenstern und modernen Annehmlichkeiten für Gäste bieten.
Die Geschichte der Sarotti-Höfe beginnt 1859 mit einem kleinen Haus auf Tempelhofer Straße und entwickelt sich über Jahrzehnte zu einem großen Fabrikkomplex. Im Jahr 1868 wurde die Schokoladenfabrik Sarotti gegründet und beschäftigte anfangs des 20. Jahrhunderts bis zu 1800 Arbeiter, bevor ein Brand 1922 die Produktion stoppte und das Unternehmen seine Fertigung verlagerte.
Der Name Sarotti erinnert an die berühmte Schokoladenfabrik, die hier über ein Jahrhundert lang arbeitete. Heute nutzen Besucher die Innenhöfe als ruhige Orte zum Verweilen, während die Backsteinmauern und alten Fenster an die industrielle Vergangenheit des Ortes erinnern.
Die Höfe sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht erreichbar und befinden sich in einer Gegend mit Cafés und Geschäften in Fußnähe. Die ruhigen Innenhöfe bieten eine angenehme Flucht vor den belebten Straßen Berlins und sind zu jeder Tages- und Nachtzeit sicher zum Erkunden.
Der Ort war einst für hochwertige Schokolade berühmt, die mit Zügen in ganz Deutschland verteilt wurde, und Arbeiter hätten den Duft von Kakao täglich in der Luft gespürt. Heute erzählen die sichtbaren Jahreszahlen 1868 und 1894 an den Fassaden die Geschichte dieser vergangenen Ära.
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