Haus Lindenberg, Geschützte Villa in Kreuzberg, Berlin, Deutschland
Das Haus Lindenberg ist eine reich verzierte Villa in der Methfesselstraße 23/25, entworfen vom Architekten E. Becher und 1874 fertiggestellt. Zur Methfesselstraße hin ist sie zwei-, zum Garten hin viergeschossig; ursprünglich trug sie die Hausnummer Wilhelmshöhe 11. Erhalten ist ein Rest der Gartenanlage mit Freitreppe und alten Bäumen.
Die Villa entstand 1874 und wurde von dem Geschäftsmann Ernst Lindenberg als Wohnhaus in Auftrag gegeben. Sie ist heute das einzige verbliebene Original aus der ehemals größeren Villenkolonie Wilhelmshöhe an dieser Stelle.
Bis 2013 war das Haus Sitz des 2006 gegründeten Literaturhauses Lettrétage, das Lesungen, kleinere Theateraufführungen und Kunstausstellungen an wechselnden Orten organisierte. Ansässig war außerdem die 23|5 Filmproduktion des Regisseurs und Produzenten Hans-Christian Schmid. Aktuell steht das Gebäude leer, Sanierung und Verkauf sind geplant.
Das Gebäude steht in der Methfesselstraße am Ostrand des Viktoriaparks, zwischen Mehringdamm und der Kreuzbergkuppe. Die ursprünglich mit Gittertor versperrte Privatstraße Wilhelmshöhe ist nicht öffentlich zugänglich; der Zugang erfolgt von der Methfesselstraße aus. Die U-Bahnhöfe Mehringdamm und Platz der Luftbrücke liegen in der Nähe.
Erhalten ist ein Rest der Gartenanlage mit Freitreppe und alten Bäumen. Die Privatstraße der Kolonie Wilhelmshöhe war mit einem Gittertor versperrt und nur befugten Personen zugänglich; zuvor wurde das Gelände militärisch genutzt, und eine Sandgrube lieferte den Berlinern weißen Sand.
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