Kreuzberg, Gipfel in Friedrichshain-Kreuzberg, Deutschland.
Der Kreuzberg ist ein Hügel mit einer Höhe von 66 Metern im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, der Ausblicke über die Stadt bietet. Der Ort liegt im Viktoriapark und wird über verschiedene Wege erschlossen, wobei das natürliche Gelände die Struktur des Platzes prägt.
König Friedrich Wilhelm III. von Preußen benannte den Hügel nach dem Eisenkreuz-Denkmal, das 1821 von Karl Friedrich Schinkel entworfen und installiert wurde. Das Monument markierte einen Wendepunkt in der preußischen Erinnerungskultur nach den Befreiungskriegen.
Der Name des Hügels verweist auf das eiserne Kreuz auf Schinkels Denkmal, andere leiten ihn vom kreuzförmigen Grundriss des Bauwerks ab. Seit 1968 wird am Nordhang wieder Wein angebaut; der herbe Kreuz-Neroberger wird vom Bezirksamt nur an ausgewählte Gäste verschenkt und ist nicht käuflich. Der Humorist Adolf Glaßbrenner nannte ihn „Fahnenwein“.
Der Gipfel wird zu Fuß erreicht: Ein breiter Weg oder eine Treppe führt von der Straße unten geradewegs die Hangmitte hinauf. Der Nordhang ist der steilste und fällt zum Urstromtal ab. Das Denkmal steht auf einem acht Meter hohen Podest von 1878/1879, sodass das letzte Stück über diesen Sockel führt.
Seit 1968 werden am Nordhang wieder Reben gepflanzt; der herbe Wein heißt Kreuz-Neroberger. Das Bezirksamt verschenkt ihn nur an ausgewählte Gäste, käuflich ist er nicht. Der Humorist Adolf Glaßbrenner nannte ihn „Fahnenwein“: „Wenn man een eenzjes Achtel über die Fahne kippt, zieht sich det janze Regiment zusammen.“
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