Luftbrückendenkmal, Gedenkmonument in Tempelhof-Schöneberg, Deutschland
Das Airlift Memorial ist ein Mahnmal aus Beton und Bronze am Platz der Luftbrücke im Bezirk Tempelhof-Schöneberg in Berlin. Die drei geschwungenen Streben ragen rund zwanzig Meter in die Höhe und sind an ihrer breitesten Stelle etwa sieben Meter auseinander, wobei sie sich nach oben hin verjüngen.
Eduard Ludwig entwarf das Denkmal zur Erinnerung an die Luftbrücke von 1948 bis 1949, als alliierte Flugzeuge West-Berlin während der sowjetischen Blockade versorgten. Die feierliche Einweihung fand im Juli 1951 statt, zwei Jahre nach dem Ende der Transportoperation.
Die drei geschwungenen Bögen stehen für die Flugkorridore, die alliierte Piloten während der sowjetischen Blockade nutzten. Viele Berliner kennen das Denkmal unter dem Namen Hungerharke, weil seine Form an eine landwirtschaftliche Harke erinnert und die schwierige Versorgungslage jener Zeit widerspiegelt.
Der Platz liegt direkt vor dem ehemaligen Flughafen Tempelhof und ist über die U-Bahn-Station Platz der Luftbrücke gut zu erreichen. Informationstafeln rund um das Denkmal erklären die Ereignisse und den Kontext der Blockade in mehreren Sprachen.
Zwei baugleiche Denkmäler stehen in Frankfurt am Main und in Celle, den wichtigsten Stützpunkten der Versorgungsflüge. Die Wahl dieser drei Städte erinnert an die Logistik der Luftbrücke und verbindet sie symbolisch über die Distanz hinweg.
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