Kirche auf dem Tempelhofer Feld, Rundkirche in Tempelhof, Deutschland
Die Kirche auf dem Tempelhofer Feld ist ein Kirchengebäude mit rundem Grundriss in Berlin-Tempelhof. Der Bau hat einen roten Dachdeckung und einen schmalen Glockenturm, dessen Innenleben einen Schuke-Orgel beherbergt, die mehrfach umgebaut wurde, um mit einem historischen Flügel zu harmonieren.
Der Architekt Fritz Bräuning entwarf diesen Bau als Teil der Gartenstadt Neu-Tempelhof in den 1920er Jahren. Das Gebäude wurde 1928 eingeweiht und steht heute als Teil des städtebaulichen Erbes dieser Entwicklung.
Die Kirche trägt den Namen des nahegelegenen Tempelhofer Feldes und zeigt im Inneren Kunstwerke, die in den 1960er Jahren entstanden sind. Diese Werke spiegeln den künstlerischen Geschmack der Nachkriegszeit wider und prägen bis heute das Erscheinungsbild des Gotteshauses.
Das Gebäude liegt in einem Wohngebiet und ist von außen sichtbar, mit klaren Zugangswegen vom umliegenden Straßennetz. Besucher sollten beachten, dass Gottesdienste zu bestimmten Zeiten stattfinden und die Kirche außerhalb dieser Zeiten möglicherweise nicht offen ist.
Der Schuke-Orgel wurde 2016 einer Überholung unterzogen, um besser mit einem Bechstein-Flügel von 1880 zu klingen. Diese ungewöhnliche Kombination zeigt, wie das Instrument über Jahrzehnte an wechselnde künstlerische Anforderungen angepasst wurde.
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