Chamissoplatz, Kulturdenkmalplatz in Friedrichshain-Kreuzberg, Deutschland.
Der Chamissoplatz ist ein oktogonaler Platz im Berliner Stadtteil Friedrichshain-Kreuzberg, umgeben von Gründerzeitfassaden aus dem späten 19. Jahrhundert. Kopfsteinpflaster, alte Gaslampen und Stuckfassaden prägen das Bild rund um den begrünten Mittelpunkt.
Der Platz entstand in den 1880er Jahren im Rahmen einer systematischen Stadterweiterung Berlins und wurde schnell von Wohngebäuden umgeben. Im Gegensatz zu vielen anderen Berliner Plätzen blieb er von den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs und dem späteren Abriss weitgehend verschont.
Der Platz ist nach Adelbert von Chamisso benannt, einem Dichter französischer Herkunft, der in Berlin lebte und auf Deutsch schrieb. Samstags verwandelt sich der Platz in einen Wochenmarkt, auf dem Händler frische und regionale Produkte anbieten.
Der Platz liegt im Kiez Bergmannstraße und lässt sich gut zu Fuß mit den umliegenden Straßen und Höfen erkunden. Ein Besuch lohnt sich besonders am Samstagvormittag, wenn der Markt stattfindet und das Treiben am lebhaftesten ist.
Der Chamissoplatz und seine umliegenden Straßen wurden für zahlreiche Filmproduktionen genutzt, da das Ensemble das Berliner Stadtbild der 1880er Jahre so vollständig erhalten hat. Selbst Details wie die alten Gaslaternen sind noch original und in Betrieb.
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