St. Elisabeth, Filialkirche in Schöneberg, Deutschland.
St. Elisabeth ist eine Kirche im Stil der Neogotik, die sich durch zwei schlanke achteckige Treppentürme und ein großes Maßwerkfenster mit Spitzbögen auszeichnet. Das Gebäude verfügt unter der Hauptebene über einen großen Saal mit Parkettboden statt Stein, der für verschiedene Gemeindeveranstaltungen genutzt werden kann.
Der Bau der Kirche begann 1907 mit einer provisorischen Kapelle und wurde 1911 unter der Leitung des Architekten Bernhard Hertel vollendet. Das Gebäude entstand in einer Zeit, als die Gemeinde in Schöneberg schnell wuchs und neue religiöse Räume brauchte.
Die Holzschnitzereien im Inneren zeigen Darstellungen der Heiligen Elisabeth und Büsten von Kirchenlehrern wie Gregor, Ambrosius, Augustinus und Hieronymus. Diese Arbeiten vermitteln eine theologische Botschaft durch ihre künstlerische Gestaltung.
Besucher finden das Gebäude leicht zugänglich für verschiedene Funktionen, da der große Saal unter dem Hauptniveau flexibel nutzbar ist. Die Architektur mit ihren charakteristischen Türmen dient als guter Orientierungspunkt in der Gegend.
Die Kirchenglocken wurden 1959 gegossen und gehören zu den wichtigen Kunstwerken des Gebäudes. Die Christ-König-Glocke wiegt etwa 1600 kg und trägt die Inschrift 'S. Elisabeth, Gloria Teutoniae'.
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