Friedhof I der St. Matthäus-Kirchengemeinde, Historischer Friedhof und Gartendenkmal in Schöneberg, Deutschland
Der Friedhof I der St. Matthäus-Kirchengemeinde liegt zwischen Großgörschenstraße und Monumentenstraße auf einem geneigten Gelände mit zahlreichen verschieden gestalteten Grabdenkmälern und Mausoleen. Die bepflanzte Fläche mit alten Bäumen verleiht dem Ort einen parkhaften Charakter.
Der Friedhof wurde 1856 als Begräbnisstätte der St. Matthäus-Kirchengemeinde gegründet. Während der Nazi-Zeit verlor er ein Drittel seiner Gräber durch die Umgestaltungspläne Berlins.
Der Friedhof trägt den Namen der St. Matthäus-Kirchengemeinde und spiegelt die Geschichte der Gemeinde wider. Besucher können hier Grabstätten verschiedener Epochen sehen, die zeigen, wie die Menschen in dieser Gegend gelebt haben.
Besucher können die Anlage zu Fuß durchqueren, wobei die Wege über hügeliges Gelände führen und gutes Schuhwerk empfohlen wird. Ein kleines Café im früheren Verwaltergebäude bietet einen Platz zum Ausruhen an.
Ein Gedenkstein auf dem Friedhof erinnert an die Widerstandskämpfer des Anschlags vom 20. Juli 1944 gegen Hitler. Dieser Ort verbindet Trauer um die persönlichen Verluste mit der Erinnerung an mutigen Widerstand.
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