Langenscheidtbrücke, Straßenbrücke in Tempelhof-Schöneberg, Deutschland.
Die Langenscheidtbrücke ist eine Straßenbrücke in Berlin-Tempelhof-Schöneberg, die die Bahnlinie Wannsee überquert und die Monumentenstrasse mit der Langenscheidtstrasse verbindet. Das Bauwerk zeigt Stahlkonstruktion mit einer Länge von etwa 86 Metern und verfügt über zwei Widerlager mit Pendelstützen, über die Fahrzeuge, Fußgänger und Radfahrer fahren können.
Das Bauwerk wurde ursprünglich zwischen 1898 und 1899 errichtet und überspannte bereits damals die Bahnlinie. Nach Beschädigungen durch den Krieg und fortschreitende Verschlechterung des Zustands wurde die Brücke von 1987 bis 1989 vollständig erneuert.
Die Brücke trägt seit 1931 den Namen Gustav Langenscheidts, des Gründers des benachbarten Langenscheidt-Verlags. Der Name erinnert an die Verbindung zwischen diesem Ort und der Geschichte des Verlags, die das Viertel geprägt hat.
Die Brücke hat eine ansteigende Fahrbahn mit einem Höhenunterschied von etwa 3,3 Metern, was beim Gehen oder Fahren spürbar ist. Für alle Verkehrsteilnehmer ist sie durchgehend zugänglich, wobei der Anstieg bei der Planung berücksichtigt werden sollte.
Das Bauwerk hat ein markantes Portaltor auf der Westseite, das dem Bauwerk ein charakteristisches Merkmal verleiht. Dieses architektonische Detail ist aus bestimmten Winkeln besonders sichtbar und prägt die Silhouette der Brücke.
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