Alter Zwölf-Apostel-Kirchhof, Kulturdenkmal Friedhof in Schöneberg, Deutschland
Der Alter Friedhof der Zwölf-Apostel-Gemeinde ist ein Begräbnisplatz in Schöneberg mit lindenbestandenen Alleen und Gräbern entlang der Umfassungsmauern. Die Anlage folgt dem Stil eines italienischen Campo Santo mit Grabsteinen von verschiedenen Generationen.
Der Friedhof wurde 1864 auf einem Militärgelände außerhalb Berlins gegründet, da die Stadt zu dieser Zeit kaum besiedelt war. Ein anderer Begräbnisort entstand später, nachdem der ursprüngliche Platz um 1882 voll belegt war.
Der Friedhof ist nach der Zwölf-Apostel-Gemeinde benannt, deren Kirche die Beerdigungen hier durchführte. Besucher sehen noch heute die Gräber von Künstlern, Wissenschaftlern und Politikern, die das Leben Berlins geprägt haben.
Der Friedhof ist ein offenes Gelände, das Besuchern Ruhe und Raum zum Spazieren bietet, ohne spezielle Ausstattungen zu erwarten. Besucher sollten beachten, dass es sich um einen funktionierenden Friedhof handelt, daher ist respektvolles Verhalten wichtig.
Die Kapelle von 1957 zeigt bunte Mosaik-Fenster, die vom Glaskünstler Alfred Kothe entworfen wurden und dem Bauwerk eine besondere Ausstrahlung geben. Diese künstlerischen Details sind oft übersehen, fallen aber beim Betreten des Gebäudes sofort ins Auge.
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