Stadthaus, Neogotisches Kulturdenkmal in Halle (Saale), Deutschland.
Das Stadthaus ist ein großes Gebäude am Marktplatz mit drei Stockwerken, Giebeldächern und vier Ecktürmen mit hohen Spitzen. Die Architektur mischt gotische und Renaissance-Stile mit aufwendigen Fassadendetails.
Der Bau begann 1891 unter Architect Emil Schreiterer aus Köln und wurde mit neugotischen Elementen errichtet. Das Gebäude überstand die Bombardements des Zweiten Weltkriegs mit minimalen Schäden.
Das Gebäude zeigt überall Symbole der Stadtgeschichte und der lokalen Identität. Besucher sehen diese Zeichen in den Verzierungen und der Einrichtung, die den Charakter von Halle widerspiegeln.
Das Gebäude funktioniert als Rathaus und beherbergt das Büro des Standesamt für Eheschließungen. Besucher können die öffentlich zugänglichen Bereiche der Räumlichkeiten besichtigen, wenn vor Ort keine offiziellen Termine stattfinden.
In dem Ratskeller-Restaurant des Gebäudes wurde 1903 der Allgemeine Deutsche Neuphilologenverband gegründet. Dieses Treffen war ein wichtiger Moment für die Entwicklung der Sprachenbildung im deutschsprachigen Raum.
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