Unterer Inn, Naturschutzgebiet entlang des Inns in Bayern, Deutschland
Der Untere Inn ist ein Naturschutzgebiet entlang des Inns zwischen Haiming und Passau, das Feuchtgebiete, Wälder und Flusslebensräume umfasst. Die Region bildet eine natürliche Grenze zwischen Deutschland und Österreich und erstreckt sich über mehrere Gemeinden in Bayern.
Das Gebiet gehört zu den frühesten Siedlungsräumen Mitteleuropas, mit archäologischen Funden, die auf dichte Besiedlung vor etwa 7500 Jahren hindeuten. Die Gründung des Schutzgebietes 1972 markierte einen Wendepunkt zum Erhalt dieser bedeutenden Flusslandschaft.
Der Name des Gebiets verweist auf den unteren Abschnitt des Inns, der hier eine offene Landschaft mit Wiesen und Gehölzen prägt. Besucher können die traditionelle Flusslandschaft erleben, die von Feuchtgebieten und natürlichen Uferzonen geprägt wird.
Der Besuch ist über mehrere Wanderwege und den Inntal-Radweg erreichbar, die durch Sand- und Waldrouten führen. Die beste Zeit zum Erkunden ist während der Brutzeit der Vögel von März bis Juni, wenn die Beobachtungsmöglichkeiten am größten sind.
Das Gebiet beherbergt Silberreiher und Nachtreiher, die sich in den Stauseen niedergelassen haben, die zwischen 1938 und 1965 durch Wasserkraftwerke entstanden sind. Diese künstlichen Gewässer haben sich zu wichtigen Brutplätzen für seltene Vogelarten entwickelt.
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