Kleine Feldhofer Grotte, Archäologische Höhlenstätte in Neandertal, Deutschland
Die Kleine Feldhofer Grotte ist eine prähistorische Höhle im Neandertal, eine kleine natürliche Öffnung in der Kalksteinwand mit etwa 3 Metern Breite und 5 Metern Tiefe. Sie liegt rund 20 Meter über dem Talboden und war Heimat sehr alter Menschen.
Im August 1856 entdeckten Arbeiter hier Knochenfunde, die sich als Überreste von Neandertalern herausstellten und das erste bekannte Exemplar dieser ausgestorbenen Menschenart zeigten. Diese Entdeckung veränderte das Verständnis der europäischen Frühgeschichte grundlegend.
Auch heute noch hat die Stätte Bedeutung für die Erforschung früher Kulturen und zeigt, wie Menschen lange vor unserer Zeit lebten. Der Ort verbindet wissenschaftliches Verständnis mit dem Erbe dieser Region.
Ein Aussichtsturm mit etwa 25 Metern Höhe ermöglicht es Besuchern, die ursprüngliche Höhe der Höhle zu erreichen und den Ort der Entdeckung aus dieser Perspektive zu sehen. Der Turm ist das beste Mittel, um den Platz und die Umgebung zu verstehen.
Genetisches Material aus Knochenfunden wurde 2009 vollständig entschlüsselt und offenbarte Geheimnisse über die DNA dieser ausgestorbenen Menschen. Diese Analyse half Wissenschaftlern, mehr über das Leben dieser frühen Bewohner zu lernen.
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