Eiszeitliches Wildgehege Neandertal, Wildgehege in Erkrath und Mettmann, Deutschland
Das Neandertal-Gehege ist ein Schutzgebiet bei Erkrath, in dem Wisente, Auerochsen und Tarpan-Pferde in naturnahen Lebensräumen leben. Die Tiere bewegen sich frei in großflächigen Gehegen, die die Landschaften der Eiszeit nachbilden.
Das Gehege entstand 1935 als eines der ersten Projekte zur Wiederansiedlung ausgestorbener Arten in Europa. Seine Lage im Neandertal verbindet es mit der Entdeckung von Neandertalerfunden in diesem Gebiet, was die historische Bedeutung des Ortes unterstreicht.
Das Wildgehege betreibt Bildungsprogramme zur Wildtiererhaltung und führt Zuchtprogramme zur Bewahrung historischer Arten durch.
Das Gehege ist mit mehreren Wanderwegen erreichbar, auf denen man die Tiere in ihren Lebensraumen beobachten kann. Der Besuch lasst sich gut mit dem benachbarten Neanderthal-Museum verbinden, das sich unmittelbar vor Ort befindet.
Das Gehege beherbergt speziell gezuchtete Rassen von Eiszeit-Tieren, die genetisch den ausgestorbenen Ursprungstieren ahneln. Diese Nachzuchtungen ermoglichen es Besuchern, einen authentischen Eindruck davon zu bekommen, wie die Megafauna der damaligen Zeit ausgesehen hat.
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