Koburg, Villa und Architekturdenkmal in Mettmann, Deutschland
Koburg ist eine Villa mit burgähnlicher Architektur in Mettmann, die 1921 erbaut wurde und sich in der Niederbergischen Neandertal-Region befindet. Das Gebäude zeigt regionale architektonische Standards und steht unter Denkmalschutz.
Der Industrialist Wilhelm Kocherscheidt ließ die Villa 1921 errichten. Während des Zweiten Weltkriegs diente das Gebäude unter SA-Kontrolle als Gefängnisanlage bis 1945.
Ein Mahnmal am Lavalplatz in Mettmann besteht aus drei schwarzen Stahlrohrgittern in Dreiecksanordnung, das an die Opfer der Koburg erinnert.
Das Gelände ist leicht zugänglich und liegt in der Nähe des Zentrums von Mettmann. Die Gedenktafeln mit 162 Namen sind an einem zentralen Platz angebracht und können zu Fuß besucht werden.
Der Name Koburg entstand als Kurzform von 'Kocherscheidts Burg' und bezieht sich sowohl auf den Namen des Erbauers als auch auf das burgähnliche Aussehen des Gebäudes. Diese sprachliche Verbindung zeigt, wie Ortsbezeichnungen die Geschichte ihrer Gründer widerspiegeln können.
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