Herzogin-Agnes-Gedächtniskirche, Neuromanische Kirche in Altenburg, Deutschland
Die Herzogin-Agnes-Gedächtniskirche ist eine neoromanische Kirche in Altenburg mit einem 56 Meter hohen Turm, Granitsockel und Kalksteinverkleidung, gekrönt von einer 10 Meter hohen Turmspitze. Im Inneren beherbergt das Gebäude eine Orgel mit 1.200 spielbaren Pfeifen auf 20 Registern und eine Herzogenkapelle mit drei besonderen Fenstern neben dem Altar.
Der Herzog Ernst I. beauftragte die Kirche 1903 als Gedenkstätte für seine 1897 verstorbene Ehefrau Herzogin Agnes. Die Weihe fand am 28. April 1906 statt.
Der Altar zeigt in Stein die Auferstehung Jesu und wird von Fenstern mit Blumenmotiven und Vergissmeinnichten umrahmt, die das Innere prägen. Diese Kunstwerke erzählen von Verehrung und Erinnerung, die für Besucher unmittelbar zu spüren sind.
Besucher sollten die Krypta unter dem Altar nicht übersehen, wo die sterblichen Überreste des Herzogs und seiner Familie aufbewahrt werden. Der beste Überblick über die Innenausstattung ergibt sich vom Mittelschiff aus, wo Orgel und Kapelle zusammen wirken.
Unter dem Altar ruhen nicht nur die Überreste des Herzogs Ernst I. und der Herzogin Agnes, sondern auch die ihres vier Wochen alten Sohnes Georg aus dem Jahr 1856. Diese familiäre Bestattung macht die Kirche zu einem intimen Ort der Trauer und Erinnerung.
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